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Gefährliche Gasgemische in und um Fermenter, Vorgruben und Schächten

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Kohlendioxid
(CO2) entsteht bei jedem Gärprozess in z. B. Fermentern, Nachgärern, Güllegruben oder Silos. CO2 ist schwerer als Luft und kann sich v. a. in Gruben und Schächten ansammeln. CO2 verdrängt Sauerstoff und wirkt daher erstickend.

Methan
entsteht aus organischem Material unter Sauerstoffmangel. In Verbindung mit Luftsauerstoff bildet Methan eine explosionsfähige Atmosphäre. Geschlossene Güllevorgruben müssen daher über ausreichend dimensionierte Lüftungsöffnungen verfügen, um die Anreicherung einer gefährlichen explosiven Atmosphäre zu verhindern.

 

 

 

 

 

Biogasberatung (Messgerät)

 

 

 

 

 

Schwefelwasserstoff
(H2S) ist das gefährlichste Gas, welches bei der Vergärung entsteht. Es riecht nach faulen Eiern, lähmt bereits bei sehr geringen Konzentrationen den Geruchssinn, greift das Nervensystem an und ist schnell tödlich. Ein Vergleich mit Luftballons: Wenn von 10.000 Luftballons sieben mit Schwefelwasserstoff gefüllt sind, ist diese Konzentration bereits tödlich.

Ammoniak
(NH3) ist von den Güllegasen das Harmloseste. Bei längeren Aufenthalten in schlecht belüfteten Ställen reizt NH3 Haut, Augen und Atemwege. Ist der Landwirt dieser Konzentration häufiger ausgesetzt, wird auch die Lunge geschädigt.  

 

 

 

 

 

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