SVLFG - für mehr Arbeitssicherheit
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LUV Modell

Nach dem Arbeitssicherheitsgesetz ist jeder Unternehmer verpflichtet, für seine Mitarbeiter eine sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung sicherzustellen.

Er hat die Wahl, eine eigene Fachkraft für Arbeitssicherheit auszubilden und einen Arbeitsmediziner zu beauftragen, einen sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Dienst zu beauftragen oder am so genannten LUV-Modell teilzunehmen, das seit Ende der 90er Jahre angeboten wird.  Der Unternehmer muss dazu einen Grundlehrgang (3 Tage) sowie einen Aufbaulehrgang (2 Tage) absolvieren.

Vermittelt werden grundlegende sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Kenntnisse sowie fachliche und produktionstechnische Erfordernisse des Arbeitsschutzes. Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Grundpflichten nach der zuständigen Unfallverhütungsvorschrift „Sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung“ abgedeckt. Bei besonderen Anlässen, z. B. Änderung von Arbeitsverfahren, ist der Unternehmer verpflichtet, sich qualifiziert von einer Fachkraft für Arbeitssicherheit und/oder einem Arbeitsmediziner beraten zu lassen. Nach jeweils fünf Jahren ist an Erfahrungsaustauschen teilzunehmen.

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