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Muskel- und Skeletterkrankungen

Muskel- und Skeletterkrankungen können Muskeln, Gelenke, Sehnen, Bänder, Knochen und Nerven betreffen. Die meisten arbeitsbedingten Muskel- und Skeletterkrankungen werden von der Arbeit selbst oder vom direkten Arbeitsumfeld des Arbeitnehmers verursacht. Sie können auch durch Unfälle wie z. B. Brüche oder Verrenkungen entstehen. In der Regel treten Muskel- und Skeletterkrankungen am Rücken, Nacken, den Schultern und den oberen Gliedmaßen auf; die unteren Gliedmaßen sind weniger häufig betroffen.

Die gesundheitlichen Probleme reichen von einer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, leichteren Beschwerden und Schmerzen bis zu gravierenden Erkrankungen, die zu Fehlzeiten führen und ärztliche Behandlung erfordern. In eher chronischen Fällen verlaufen Behandlung und Heilung häufig nicht zufriedenstellend - dies kann zur dauerhaften Behinderung und zum Verlust des Arbeitsplatzes führen. Viele Probleme können verhindert oder deutlich verringert werden, wenn die bestehenden Rechtsvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz eingehalten und die folgenden Hinweise auf gute praktische Lösungen beachtet werden. Dazu gehören die Bewertung der einzelnen Tätigkeiten, die Einführung vorbeugender Maßnahmen und die Überprüfung ihrer Wirksamkeit.

Richtiges Heben und Tragen

Falsches Heben von Lasten belastet die Bandscheiben einseitig. Wie man Lasten richtig vom Boden aufhebt, wie man Lasten richtig aufnimmt und trägt, und welche Hilfsmittel es dafür gibt, zeigen wir Ihnen in unserm Faltblatt Nr. 24 (Ergonomie)

Richtig Sitzen

Ob auf dem Schlepper, im Auto oder im Büro: Überall, wo man viel sitzt, ist unter anderem die richtige Einstellung des Sitzes wichtig, um Schäden an der Wirbelsäule zu vermeiden.

Beim Schleppersitz ist die Reduzierung der Schwingungsbelastung und der Vibrationen besonders wichtig. Achten Sie bereits beim Kauf darauf! Und vergessen Sie auch eine regelmäßige Wartung des Schleppersitzes nicht!

Kinder gehören übrigens nicht auf den Schlepper. Werden sie trotzdem mitgenommen, dann brauchen sie einen Kindersitz mit entsprechender Gurtsicherung, der so angebracht werden muss, dass eine Gefährdung durch Einklemmen oder Quetschen ausgeschlossen ist.

Prävention

Die LBG und die LKK bieten verschiedene Maßnahmen an bzw. bezuschussen die Teilnahme an gesundheitsfördernden Kursen, um den Rücken zu stärken bzw. um zu lernen, wie man rückenschonend Angehörige pflegt.

 

Unser Tipp: Wer lange auf Maschinen und Schlepper sitzt – zum Beispiel während der Erntezeit – sollte darauf achten, dass er etwa alle zwei Stunden seine Wirbelsäule entlastet – das geht besonders gut im Liegen! Dabei wird die Wirbelsäule entlastet und kann die benötigte Flüssigkeit aufsaugen und sich so regenerieren!  

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