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Baustellenabsicherung

Grün- und Baumpflegearbeiten, die den Straßenverkehr kurzzeitig innerorts einschränken, unterliegen klaren Regelungen zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer und Mitarbeiter.

Laut Bundesstatistik ist es auf Deutschlands Straßen erneut gefährlicher geworden. Die Zahl der Verkehrstoten sowie Verletzten stieg weiter an. Zu Unfällen kommt es auch immer wieder an temporären Arbeitsstellen im Straßenraum. Weil es sich dabei vermeintlich „nur“ um kurzzeitige pflegerische Maßnahmen handelt, wird der Sicherungsaufwand insbesondere von Dienstleistern, Passanten und Anwohnern oft unterschätzt.

Verkehrssicherheit oberste Priorität

Der Verkehrsicherheit ist auf jeden Fall – bei noch so kurzem oder geringem Arbeitsaufwand – oberste Priorität einzuräumen. Man denke allein an den Pflegedurchgang auf einer aufwendig bepflanzten Kreisverkehrsinsel an einer Durchgangsstraße oder an einen Totholzpflegeschnitt an einer Platane in einer verkehrsberuhigten Straße mit beidseitigem Parkstreifen.

Regelungen sehr komplex

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) beinhaltet die grundlegenden Regelungen zu Verkehrszeichen, Fahrzeugkennzeichnung und Warnkleidung. Konkrete Angaben finden sich in den Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen (RSA).

Diese gelten für die Arbeitsvorbereitung und -ausführung verbindlich. Neben der verkehrsrechtlichen Anordnung regeln sie die Anforderungen an Absperrgeräte und Sicherungsposten.Sie enthalten Angaben und Regelpläne für innerörtliche Straßen, zu Verkehrszeichen und ihren Aufstellungsabständen.

Vorbereitung notwendig

Laut StVO muss das ausführende Unternehmen vor Beginn der Arbeiten Art, Lage und Dauer der Baustelle einschließlich des ausgewählten Regelplans der Straßenverkehrsbehörde anzeigen und genehmigen lassen.

Für einfache Standardbaustellen besteht die Möglichkeit, eine Jahresgenehmigung im Voraus einzuholen, um dann im akuten Fall die Straßenverkehrsbehörde vereinfacht zu informieren. Dabei ist auch konkret eine verantwortliche Person zu benennen. Hierzu kann der Auftraggeber eine Qualifizierung gemäß des Merkblattes über die Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen an Straßen (MVAS 99) per Vertrag fordern.

Konkrete Maßnahmen

Ansprechpartner

Bei Fragen zum diesem Thema wenden Sie sich bitte an Ihren örtlich zuständigen Präventionsdienst.

 

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