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Multiresistente Keime eindämmen

Infektionen bei Patienten mit multiresistenten Keimen sorgen immer wieder für Diskussionen über Hygienestandards in deutschen Krankenhäusern. Als gefährlichster und problematischster Keim in Krankenhäusern gilt der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA). Er kann bei infizierten Personen zu Wundinfektion, Blutvergiftung oder Lungenentzündung führen und ist mittlerweile gegen die meisten Antibiotika unempfindlich geworden. Zwar sind die Infektionen mit dem MRSA in den meisten Ländern Europas zurückgegangen, so auch in Deutschland; jedoch gibt es keinen Anlass zur Entwarnung.

Landwirtschaft nicht primär Ursache für MRSA

Entgegen weit verbreiteter Meinung ist die Verbreitung des Keims nicht in erster Linie auf die landwirtschaftliche Nutztierhaltung zurückzuführen. Das Robert-Koch-Institut hat bestätigt, dass zwischen 2010 und 2013 lediglich zwei Prozent der MRSA-Fälle auf landwirtschaftliche Nutztiere zurückgeführt werden konnten.

Wichtiger Schutz - Hygiene auch im Schweinestall

MRSA tritt auch in Schweinehaltungsbetrieben auf und ist unter anderem bei direktem Kontakt vom Tier auf den Menschen übertragbar. Infizierte können – ohne selbst zu erkranken – unbewusst zum Überträger des Erregers an andere Personen werden. Um eine weitere Verbreitung des Keims möglichst zu vermeiden, ist die Einhaltung einiger Hygiene-Maßnahmen deswegen besonders wichtig.
Vor Ansteckungen schützen am besten Maßnahmen gemäß Loseblattsammlung der SVLFG zu Gefährdungen durch biologische Arbeitsstoffe und weitere organische Stoffe.

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