Tag gegen Lärm: 29. April 2015
Gärtner mit Sicht- und Gehörschutz beim Heckeschneiden
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Wann spricht man von „Lärm“ und wann ist er schädlich? Die wichtigsten Aspekte rund um das Thema erläutert der Film.

 Film "Gemeinsam gegen Lärm"

 Film mit Untertiteln "Gemeinsam gegen Lärm"

PDF-Datei Broschüre "Lärm - Weghören hilft nicht"

 Gehörschutz

 

 

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Lärm - voll nervig!

Das ist das Motto des diesjährigen Tages gegen Lärm am 29. April, dessen Ziel es ist, auf die Ursachen von Lärm und seine gesundheitlichen Auswirkungen aufmerksam zu machen.

Voll nervig - und auf die Dauer gesundheitsschädigend ist auch die Lärmbelastung, wie sie bei Arbeiten mit Motorsägen, Laubsaugern oder schweren landwirtschaftlichen Maschinen ensteht. Land- und Forstwirte sowie Gartenbauer gehören zu den besonders betroffenen Berufsgruppen von Lärm am Arbeitsplatz. Lärmschutz und die Verhinderung von Lärmschwerhörigkeit sind deswegen ein besonderes Anliegen der SVLFG.

Längere Lärmeinwirkung führt zur irreversiblen Hörstörung

Wirkt Lärm mit Schallpegeln über 85 Dezibel (dB) über Jahre täglich mehrere Stunden auf das Ohr ein, kann dies zu einer bleibenden und irreversiblen Schädigung der Haarzellen im sogenannten Corti’schen Organ der Schnecke führen. Bei Schallpegeln unter 85 dB ist nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hörstörung zu erwarten.

Bei besonders hohen Schallpegeln, wie Motorsägeneinsätzen mit Schalldruckpegeln von mehr als 100 dB, kann schon nach wenigen Jahren eine merkbare Hörstörung die Folge sein. Personen, die einem Lärm von 85 dB oder mehr ausgesetzt sind, müssen sich einer arbeitsmedizinischen Pflichtvorsorge unterziehen.

Gehörschutz ist wichtig

Gehörschutz (Kapselgehörschutz, Gehörschutzstöpsel oder Otoplastiken) ist ab einer täglichen Lärmeinwirkung von 85 dB am Arbeitsplatz verpflichtend einzusetzen und bereits ab 80 dB vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.

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