Fachgerechter Umgang mit Asbest
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Was müssen Besitzer von Altbeständen beachten?

Grundsätzlich gilt: Solange die Asbestfasern fest im Baustoff gebunden sind, geht von ihnen keine Gefahr aus. Dächer mit unbeschädigten Asbestzement-Platten oder asbesthaltige Fassadenverkleidungen müssen daher nicht automatisch erneuert werden.

Die Fasern werden erst bei manueller Beanspruchung des Materials frei. Dies kann zum Beispiel bereits durch das Abkehren solcher Flächen, durch die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger oder durch das Anbohren von Asbestzementbauteilen ausgelöst werden. Im großen Maß lösen sich Asbestfasern vom Baustoff bei unsachgemäßen Abbrucharbeiten. Die Demontage und Entsorgung von asbesthaltigen Baumaterialien ist deshalb Firmen zu überlassen, die entsprechende Sach- und Fachkenntnisse besitzen. Die SVLFG warnt eindringlich davor, hier selbst Hand anzulegen, denn bei unsachgemäßer Demontage können Asbestfasern freigesetzt werden und Lungenkrebs oder Asbestose verursachen. Das Tückische: Bereits das einmalige Einatmen dieser Fasern kann dazu führen, dass sich Asbestfasern in der Lunge festsetzen und dort Erkrankungen auslösen.

Vorsicht ist geboten bei Arbeiten auf Asbestzementdächern. Sie sind nicht durchtrittsicher! Hier besteht die Gefahr des Durchbrechens und Abstürzens. Zum Begehen müssen geeignete Planken verlegt und gegen Verrutschen gesichert werden.

Instandsetzung und Abbrucharbeiten

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