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Gärtner mit Sicht- und Gehörschutz beim Heckeschneiden
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Checkliste für die richtige Auswahl von Heckenscheren

  • Hohe Hecken:
    Hier lohnt sich möglicherweise die Anschaffung einer Teleskop-Heckenschere. Sie ist ergonomisch günstiger und der unfallträchtige Leitereinsatz wird umgangen.
  • Hecken wie Liguster oder Buchsbaum
    Da hier Heckenscheren von mittlerer Leistung ausreichen, kann auf eine Akkuheckenschere umgestiegen werden. Die Akkus unterschiedlicher Anbieter haben mittlerweile hohe, ausdauernde Leistungen. Besonders positiv sehen die Bediener die Heckenscheren mit Rucksackakku, da diese leistungsstark sind und auf dem Rücken getragen werden. Vorn wird nur das Gewicht der Schere gehalten.
  • Kommunaler Bereich mit hohen quantitativen Anforderungen
    Hier können zum Teil Zweiachsschlepper mit Ausleger und Anbauheckenschere eine Alternative sein. Bei Handheckenscheren können vermehrte Kurzpausen für Entlastung sorgen.
  • Bedienungsanleitung
    Beim Kauf einer Maschine ist es sinnvoll, die Bedienungsanleitung des Herstellers hinzuzuziehen. Die technischen Daten geben Aufschluss über die Lärm- und Vibrationsbelastungen. Beispielsweise gelten Akkuheckenscheren als leise und vibrationsarm. Das ist aber nicht immer der Fall. Genaue Angaben dazu kann man der Bedienungsanleitung entnehmen.
    Oft werden in den Bedienungsanleitungen verschiedene Werte verwendet. Für die Lärmbelastungen des Bedieners der Maschine sind die Angaben des Schalldruckpegels von Bedeutung. Er misst den Pegel am Arbeitsplatz der Maschine. Der auf den Maschinen angegebene LwA-Wert ist der Wert für die Geräuschemission der Maschine.
    Bezüglich der Vibration geben die verwendeten Werte der Bedienungsanleitung allein noch keinen Aufschluss über die maximale Einsatzdauer. Die Hersteller bieten dazu Umrechnungshilfen oder Tabellen im Internet an, anhand derer die maximale tägliche Einwirkungsdauer ermittelt werden kann.

 

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