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Gärtner mit Sicht- und Gehörschutz beim Heckeschneiden
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Wann spricht man von „Lärm“ und wann ist er schädlich? Die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Lärm und Gehörschutz stellt der Film dar.

 Film "Gemeinsam gegen Lärm"

 Film mit Untertiteln "Gemeinsam gegen Lärm"

PDF-Datei Broschüre "Lärm - Weghören hilft nicht"

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Lärmschwerhörigkeit – ein verbreitetes Problem

Trotz großer Präventionserfolge gehört die Berufskrankheit „Lärmschwerhörigkeit“ immer noch zu den häufigsten anerkannten Berufskrankheiten.

Auch Land-/Forstwirte und Gartenbauer betroffen

Lärmschwerhörigkeit entsteht durch intensive Lärmeinwirkung, welche schließlich die Schallempfindung des Menschen stört. In der Landwirtschaft und im Gartenbau Beschäftigte gehören zu den besonders betroffenen Berufsgruppen - mit steigender Tendenz.

Längere Lärmeinwirkung führt zur irreversiblen Hörstörung

Wirkt Lärm mit Schallpegeln über 85 Dezibel (dB) über Jahre täglich mehrere Stunden auf das Ohr ein, kann dies zu einer bleibenden und irreversiblen Schädigung der Haarzellen im sogenannten Corti’schen Organ der Schnecke führen. Bei Schallpegeln unter 85 dB ist nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hörstörung zu erwarten.

Bei besonders hohen Schallpegeln, wie Motorsägeneinsätzen mit Schalldruckpegeln von mehr als 100 dB, kann schon nach wenigen Jahren eine merkbare Hörstörung die Folge sein. Personen, die einem Lärm von 85 dB oder mehr ausgesetzt sind, müssen sich einer arbeitsmedizinischen Pflichtvorsorge unterziehen.

Gehörschutz ist wichtig

Gehörschutz (Kapselgehörschutz, Gehörschutzstöpsel oder Otoplastiken) ist ab einer täglichen Lärmeinwirkung von 85 dB am Arbeitsplatz verpflichtend einzusetzen und bereits ab 80 dB vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.

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