TierGesG
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Tiergesundheitsgesetz

Vorbeugemaßnahmen dienen der Erhaltung und Förderung der Tiergesundheit und der Gesundheit der Beschäftigten. Das Tiergesundheitsgesetz - TierGesG trat am 1. Mai 2014 in Kraft und löst das Tierseuchengesetz – TierSG ab. Regelungsgegenstand im TierGesG ist neben der Bekämpfung von Tierseuchen auch deren Vorbeugung (Prävention).

Gefahr der Übertragung vom Tier auf den Menschen

Anzeigepflichtige Tierseuchen, wie beispielsweise Geflügelpest oder Maul- und Klauenseuche, können vom Tier auf den Menschen übertragen werden (Zoonosen). Daher ergeben sich durchaus gegenseitige Synergieeffekte hinsichtlich der Hygienemaßnahmen zum vorbeugenden Schutz vor der Ausbreitung von Tierseuchen und der Hygiene- und Schutzmaßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Schutzmaßnahmen nach der Biostoffverordnung

In diesem Zusammenhang wird auch auf die allgemeinen Schutzmaßnahmen nach der Biostoffverordnung – BioStoffV verwiesen, die in der Sammlung von Beschreibungen von Gefährdungen durch Biostoffe und weitere organische Stoffe sowie Schutzmaßnahmen und Musterbetriebsanweisungen der SVLFG berücksichtigt sind. Somit dienen allgemeine Hygienemaßnahmen im Bereich der Nutztierhaltung gleichzeitig auch dem Schutz der Beschäftigten.  

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