Sicher im Straßenverkehr
Langsam fahrender Schlepper auf der Straße
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Gut sichtbar auch in dunkler Jahreszeit

Vor Fahrtantritt Funkionsfähigkeit der Beleuchtung überprüfen!

Voll funktionsfähige Beleuchtungseinrichtungen sowie die vorschriftsmäßige Kennzeichnung von Fahrzeugen sind vor allem in der dunklen Jahreszeit wichtig, damit landwirtschaftliche Fahrzeuge, die in der Regel langsamer unterwegs sind und teilweise Überbreite haben, auch rechtzeitig von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden können. Die Beleuchtungseinrichtungen und Kennzeichnungen an Fahrzeugen und Anbaugeräten sind vor Fahrtantritt zu prüfen und funktionsfähig zu halten.

Beleuchtungsvorschriften für landwirtschaftliche Fahrzeuge

  • Für alle am Zugfahrzeug angehängten, d.h. gezogenen Arbeitsgeräte gelten die gleichen Beleuchtungsvorschriften wie für Anhänger.
  • Beleuchtungseinrichtungen müssen dauerhaft angebracht und betriebsbereit sein.
  • Anbaugeräte müssen mit rot-weiß gestreiften retroreflektierenden Warntafeln kenntlich gemacht werden, wenn sie nach hinten mehr als einen Meter über die Schlussleuchte des Zugfahrzeuges hinausragen. Ragt ein Anbaugerät seitlich mehr als 40 cm über die Begrenzungs- oder Schlussleuchten hinaus, so muss es nach vorne und nach hinten mit Warntafeln gekennzeichnet werden. Zusätzliche Begrenzungsleuchten sind anzubringen, wenn es die Sichtverhältnisse erforderlich machen. Werden die Blinkleuchten des ziehenden Fahrzeugs durch angebaute Arbeitsgeräte verdeckt, muss Letzteres außerdem mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet werden.
  • Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als sechs Metern sowie alle Transportanhänger müssen an den Längsseiten mit gelben Rückstrahlern ausgerüstet sein. Beim Transportanhänger dürfen retroreflektierende Folien, wie sie bereits aus dem LKW-Verkehr bekannt sind, angebracht werden. Die Folien müssen den Vorgaben der UN/ECE 104 entsprechen.
  • Grundsätzlich gelten bei selbstfahrenden Arbeitsmaschinen die gleichen Beleuchtungsvorschriften wie bei Traktoren. Können nicht alle Vorgaben über die Anbringung von Beleuchtungseinrichtungen eingehalten werden, können Ausnahmegenehmigungen im Rahmen der Zulassung erteilt werden. Der maximale Abstand von 40 cm der Begrenzungsbeleuchtung zum Fahrzeugumriss muss aber in jedem Fall eingehalten werden. Falls Arbeitsscheinwerfer angebracht sind, ist zu beachten, dass diese während der Arbeit auf dem Acker andere Verkehrsteilnehmer nicht blenden dürfen. Während der Fahrt auf öffentlichen Straßen dürfen sie nicht eingeschaltet sein.

Wir wünschen eine gute und unfallfreie Fahrt.

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