Ab dem ersten Beschäftigten
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Neu im Arbeitsschutzgesetz

Der Bundesrat hat am 20. September 2013 dem Gesetz zur Neuorganisation der bundesunmittelbaren Unfallkassen, zur Änderung des Sozialgesetzes und zur Änderung anderer Gesetze (BUK-NOG) zugestimmt. Die verabschiedeten Änderungen betreffen auch das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG).

Dokumentation der Gefährdungsbeurteilungen auch für Kleinbetriebe

Das ArbSchG verpflichtet alle Arbeitgeber, die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit zu beurteilen. So lässt sich feststellen, welche Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich sind. Eine wesentliche Neuregelung betrifft die Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung: Kleinbetriebe mit weniger als 10 Beschäftigten waren bisher durch § 6 Absatz 1 Satz 3 ArbSchG von der Pflicht zur Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung befreit. In der neuen Gesetzesfassung wurde das geändert. Danach müssen auch Kleinbetriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern die Gefährdungsbeurteilungen dokumentieren.

Berücksichtigung psychischer Belastungen

Weiter wurde das Arbeitsschutzgesetz um einen Passus ergänzt, der klarstellt, dass die Gefährdungsbeurteilung auch psychische Belastungen bei der Arbeit umfasst. Stress bei der Arbeit hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, dem wird mit der Gesetzeserweiterung Rechnung getragen.

Beratung und Tipps

SVLFG erweitert hierzu ihr Beratungsangebot. Wenden Sie sich an Ihren zuständigen Außendienstmitarbeiter. Er informiert gerne vor Ort, wie bei der neuen Ermittlung der psychischen Belastungen der Beschäftigten vorzugehen ist und entsprechende Präventionsmaßnahmen erarbeitet werden können.

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