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Hepatitis - Impfen schützt

Hepatitis B zählt weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten. Nach aktuellen Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO leben weltweit 257 Millionen Menschen mit Hepatitis B und 71 Millionen mit Hepatitis C. Auch in Deutschland sind Hunderttausende von chronischer Hepatitis B und C betroffen.

Während für Hepatitis C bisher keine Impfung zur Verfügung steht, kann man sich vor Hepatitis B mit einer Impfung wirksam schützen.

Hepatitis muss nicht sein

Die Impfung gegen akute Hepatitis B sollte nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) in den ersten beiden Lebensjahren, spätestens mit Beginn der Pubertät erfolgt sein.

Das Virus fndet sich im Blut, Sperma, Vaginalsekret und Speichel und wird bei sexuellen Kontakten übertragen. Jugendliche und junge Erwachsene sind deshalb besonders betroffen.

Hepatitis-B-Impfung - für Kinder und Jugendliche

Eine Hepatitis-B-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern ist zwar selten, birgt aber ein hohes Risiko, chronisch zu werden: Während bei Erwachsenen eine akute Hepatitis B nur in zehn Prozent der Fälle chronisch wird, ist dies bei Säuglingen und Kleinkindern in bis zu 90 Prozent der Fall.

Hepatitis-B-Impfung: Wie oft muss man impfen?

Der Hepatitis-B-Impfstoff kann Säuglingen und Kleinkindern im Rahmen der Sechsfach-Impfung zusammen mit den Impfstoffen gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Kinderlähmung (Polio), Keuchhusten (Pertussis) und Haemophilus influenzae Typ b (Hib) verabreicht werden. Für die Grundimmunisierung sind vier Impftermine im Alter zwischen zwei und 14 Monaten vorgesehen.

Die Hepatitis-B-Impfung kann auch als Einzelimpfstoff verabreicht werden. Dann sind nur drei Impfdosen notwendig.

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