SVLFG - für mehr Arbeitssicherheit
Prävention
Thema Gehörschutz
Weitere Informationen

Wann spricht man von „Lärm“ und wann ist er schädlich? Die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Lärm und Gehörschutz stellt der Film dar.

 Film "Gemeinsam gegen Lärm"

 Film mit Untertiteln "Gemeinsam gegen Lärm"

PDF-Datei Broschüre "Lärm - Weghören hilft nicht"

 

Kontakt

Ansprechpartner

E-Mail

Sie sind hier: Aktuell SVLFG - News Meldungen 2017

Das Ohr vergisst nie

Lärmschwerhörigkeit und Lärmtaubheit nehmen ständig zu. Und sie sind unheilbar.

Stress durch Lärm

Häufiges Arbeiten in Bereichen mit hohen Schallpegeln, aber auch eine einmalige starke Lärmeinwirkung, das sogenannte Knalltrauma, können das Gehör schwer und dauerhaft schädigen. Lärm verursacht außerdem Stress und mindert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.

Vor Anschaffung Schallemission von Maschinen beachten

Die SVLFG gibt Tipps, wie man sich vor Lärm richtig schützt: Bereits, wenn Maschinen und Geräte angeschafft werden, sollte eine niedrige Schallemission ein Entscheidungskriterium sein. Vorhandene Geräte lassen sich eventuell lärmdämmend verkleiden oder einkapseln.

Richtige Arbeitsorganisation kann Lärm reduzieren

Hilfreich kann auch eine geänderte Arbeitsorganisation sein. Ist dies alles nicht möglich, kommt die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) zum Einsatz: Ab einem Schalldruckpegel von 80 db(A) wird Gehörschutz dringend empfohlen, ab 85 db(A) ist er verpflichtend.

Arbeiten mit hoher Lärmbelastung

Gehoerschutz_am_schleifbock_300

Gehörschutz am Schleifbock   Foto: SVLFG

In der Landwirt- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau  werden diese Werte oft überschritten. Beispiele hierfür sind:

  • Arbeiten mit Motorsägen, Kreissägen, Freischneidern, Heckenscheren oder Rasenmähern,
  • Arbeiten mit Trennschneidern,
  • Arbeiten mit Hochdruckreinigern im Stall und Heißvernebelungsgeräten,
  • Arbeiten mit Zweitakt-Maschinen (z. B. Spaltenschieber im Kuhstall),
  • Arbeiten in Sauen- und Schweine-Mastställen,
  • Arbeiten mit Baggern, Ladern, Planierraupen, Rüttelplatten oder Kompressoren,
  • Arbeiten mit Erdaufbereitern, Buschholzhackern oder Kranzzerreißmaschinen,
  • Arbeiten mit Traktoren oder Geräteträgern sowie
  • die Jagdausübung mit Schusswaffen.

 

 

[Druckversion] [Startseite]
© 2017 Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG)