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"Depression - lass uns darüber reden"

So lautet das Thema des diesjährigen Weltgesundheitstages, der wie immer am 7. April stattfindet. Mit dem Weltgesundheitstag macht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich auf ein Gesundheitsthema von globaler Relevanz aufmerksam. Im Jahr 2017 steht das Thema Depression im Mittelpunkt der weltweiten Aktivitäten.

In Deutschland leiden ca. 5 Millionen Menschen innerhalb eines Jahres an einer behandlungsbedürftigen Depression. Depressionen, die in unterschiedlichen Typen und Schweregraden auftreten können, sind grundsätzlich behandelbar. Aber nur eine Minderheit der Betroffenen erhält eine für sie optimale Behandlung.

Das kann viele verschiedene Gründe haben. Die einen holen sich beispielsweise keine Hilfe, weil sie zu erschöpft und hoffnungslos sind und sich womöglich selbst die Schuld an ihrem Zustand geben. Oft verstecken sich Depressionen aber auch hinter den unterschiedlichsten körperlichen Beschwerden und werden so eventuell vom behandelnden Arzt nicht gleich erkannt.

Wichtig für alle Betroffenen ist es zu verstehen, dass eine Depression eine Erkrankung wie andere auch ist und kein persönliches Versagen oder nur eine Reaktion auf belastende Situationen im Leben ist.

"Depression – let's talk" – diese Botschaft der diesjährigen Kampagne ist wichtig. Betroffene, Familien, Freunde und Kollegen sollen besser über die Krankheit, ihre Ursachen und die mögliche Behandlung Bescheid wissen. Denn Wissen sorgt für eine Entstigmatisierung der Krankheit.

Quellen: www.weltgesundheitstag.de

Hohe psychische Belastung in der grünen Branche

Der landwirtschaftliche Berufsstand ist sehr belastet. Die Betriebsleiter sorgen sich um die Zukunft ihrer Betriebe und Familien. Dazu kommen noch die hohe Arbeitsbelastung und vielfältige Anforderungen. Burnout, Depression und andere Erkrankungen der Psyche sind gerade bei Land- und Forstwirten sowie Unternehmern des Gartenbaus immer häufiger festzustellen. Sie stehen mittlerweile auf Platz zwei der Ursachenstatistik für Erwerbsminderungen.

Neben medizinisch notwendigen Behandlungen von Krankheiten geht es der SVLFG als Landwirtschaftliche Krankenkasse auch darum, Möglichkeiten der Krankheitsprävention auszuschöpfen.

Hilfsangebote gegen seelische Belastungen

Verschiedene Angebote der SVLFG sollen helfen, mit besonderen Lebenssituationen wie einer Betriebsübergabe, der Pflege von Angehörigen oder ungesundem Dauerstress besser umgehen zu können und möglichst gesund zu bleiben.

Gesunde Ideen können Versicherte bei „Gesundheit kompakt“ oder den sogenannten „Kurzkuren“ kennenlernen.

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