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Masen-Impfschutz prüfen!

Masern - eine der ansteckendsten Krankheiten – werden durch Tröpfchen (Sprechen, Husten, Niesen) und Sekrete aus Nase oder Rachen übertragen. Aufgrund von Impflücken, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, kommt es immer wieder zu Masernausbrüchen mit teilweise dramatischen Verläufen. Der einzig sichere Schutz vor einer Masernerkrankung ist die Impfung.

Aus aktuellem Anlass rät die SVLFG daher zur Überprüfung des Impfschutzes bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Informationen zur Impfung:

Für Kinder werden zwei Impfungen gegen Masern zwischen dem vollendeten 11. und 23. Lebensmonat im Impfkalender der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen. Gegen Masern wird üblicherweise in Kombination zusammen mit Mumps, Röteln und ggf. Windpocken geimpft:

  • Die erste Teilimpfung sollte zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat gegeben werden (frühestens mit 9 Monaten, wenn zum Beispiel Ansteckungsgefahr herrscht oder das Kind in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut wird). 
  • Die zweite Impfung sollte frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung und spätestens gegen Ende des zweiten Lebensjahres, mit 23 Monaten, gegeben werden.

Die zweite Impfung ist dabei keine so genannte „Auffrischungsimpfung“, sondern wichtig für einen sicheren und kompletten Impfschutz. Verpasste oder verschobene Impfungen sollten so bald wie möglich nachgeholt werden.

Darüber hinaus empfiehlt die STIKO allen nach 1970 geborenen Erwachsenen ohne oder mit nur einer Impfung in der Kindheit bzw. bei unklarem Impfschutz eine einmalige Masernimpfung. Da heute etwa die Hälfte der Masernfälle Jugendliche und junge Erwachsene betrifft, lohnt sich vor allem auch für diese Altersgruppen der Impfcheck.

Verweis auf Unterpunkt Impfempfehlung für nach 1970 Geborene

Bei fehlendem Impfschutz können sich Infektionskrankheiten wie die Masern besonders in Gemeinschaftseinrichtungen schnell ausbreiten. Deshalb sollten mögliche Impflücken unbedingt geschlossen werden. Die SVLFG übernimmt die Kosten für Schutzimpfungen.

Quellen: www.impfen-info.de, BzGA

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