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Maschinenring führt Arbeitsschutz-Management-System ein

Die Maschinenring Oberland AG macht es vor. Als erster Maschinenring in ganz Deutschland hat sie sich erfolgreich der Zertifizierung im Rahmen des Arbeitsschutz-Management-Systems (AMS) der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) unterzogen. Die MR Oberland AG hat sich damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bei öffentlichen Ausschreibungsverfahren gesichert. SVLFG-Vorstand Peter Seidl überreichte das Zertifikat am Freitag, den 3. Juni 2016, an den geschäftsführenden Vorstand der MR Oberland AG, Andreas Müller.

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Foto (von li. nach re.) : Christian Wölfle, SVLFG-Mitarbeiter, Andreas Müller, geschäftsführender Vorstand der MR Oberland AG und Peter Seidl, Vorstandsmitglied SVLFG

 „Das AMS der SVLFG sichert Arbeitsplätze im doppelten Sinn. Zum einen hilft es, lukrative Aufträge zu bekommen. Zum anderen macht es die Arbeitsabläufe sicherer und hilft Unfälle zu vermeiden. Deshalb stehen wir als Vorstand der SVLFG voll hinter diesem Angebot“, bekräftigt Peter Seidl die Sinnhaftigkeit der Zertifizierung. Ein weiterer Bonus, der für die Zertifizierung durch die SVLFG spricht: Anders als andere Sicherheitszertifizierungen ist das SVLFG-AMS für Versicherte kostenneutral.

AMS-Zertifizierung setzt Maßstäbe

Wenn es um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz geht, muss der Unternehmer mit gutem Beispiel vorangehen. Dazu gehört selbstverständlich auch eine übersichtliche Struktur der betriebsinternen Abläufe. Dienstleister wie die MR Oberland AG profitieren von einer Zertifizierung besonders. Das Begutachtungsverfahren der SVLFG setzt hohe Maßstäbe und erhöht somit die Arbeitssicherheit im Betrieb. Sichere und moderne Arbeitsplätze gewährleisten geregelte Betriebsabläufe ohne Störungen und tragen damit auch ganz wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens bei. Kostspieligen und schmerzhaften Arbeitsunfällen wird durch eine standardisierte Arbeitsorganisation wirksam vorgebeugt. Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind eine wichtige Voraussetzung für qualifizierte Arbeit. Sie sind damit das Kapital eines erfolgreichen Unternehmens.

Unternehmen, die auf eine positive Außenwirkung angewiesen sind, wissen das AMS-Zertifikat besonders zu schätzen. Auftraggebern, wie zum Beispiel Kommunen, Energieversorgern oder der Deutschen Bahn, zeigt das AMS-Zertifikat, dass Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz einen hohen Stellenwert im Unternehmen genießen. Bei Ausschreibungsverfahren ist das Sicherheitszertifikat auf jeden Fall ein Vorteil, wenn nicht sogar eine zwingende Voraussetzung, um Aufträge zu bekommen.

Betriebliche Schwachstellen erkennen und beseitigen

Unternehmer, die das AMS-Zertifikat beantragen, verpflichten sich, gemeinsam mit dem zuständigen SVLFG-Mitarbeiter im Rahmen eines Begutachtungsprozesses die Arbeitsabläufe im Betrieb genau zu analysieren und notwendige Änderungen umzusetzen. Inhalte und Ablauf der Begutachtung werden von der SVLFG vorgegeben. Regelmäßige Nachkontrollen stellen sicher, dass das erreichte Niveau gehalten wird. Die Arbeitnehmer sind in das Verfahren eingebunden. Ihre Beteiligung ist wichtig, denn sind die Strukturen hinsichtlich des Arbeitsablaufes für die Mitarbeiter unklar, entstehen an solchen Stellen Ursachenketten, an deren Ende der Arbeitsunfall stehen kann. Das SVLFG-Arbeitsschutz-Management-System setzt an genau solchen möglichen Schwachstellen an – gemeinsam werden sie aufgedeckt und vom Unternehmer dann beseitigt. 

Landwirte werden eingebunden

Obwohl die  AMS-Zertifizierung für die gewerblich tätige MR Oberland AG durchgeführt wurde, werden auch die Landwirte eingebunden, die für das Unternehmen arbeiten. „Wir haben erkannt, dass die Sicherheitsstandards des AMS wichtig sind. Deshalb verlangen wir auch von Landwirten, die für den Maschinenring tätig werden wollen, dass sie uns im Rahmen einer Selbstverpflichtung bestätigen, dass sie die geltenden Vorschriften für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bei ihrer Arbeit einhalten. Von Landwirten, die für uns Motorsägenarbeiten durchführen, verlangen wir den Motorsägenführerlehrgang AS 1. Wir wissen, dass diese Anforderungen hoch sind, aber dadurch sichern wir auch die Qualität der Arbeit“, so Geschäftsführer Andreas Müller. 

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