Welt-Parkinson-Tag
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Leben mit Parkinson

Rund 300.000 Menschen in Deutschland leiden an Parkinson. Weitere geschätzte 100.000 Menschen haben erste Symptome, ohne es zu wissen. Neben Demenz und Alzheimer ist Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems – und, was nur wenige wissen: Acht Prozent der Parkinson Erkrankten sind unter 40 Jahre alt! Prominente Betroffene sind unter anderem der Boxsportler Muhammad Ali, der amerikanische Schauspieler Michael J. Fox und der deutsche Schauspieler Ottfried Fischer.

Bis heute ist Parkinson nicht heilbar. Aber der Krankheitsverlauf lässt sich beeinflussen. Dabei setzt die Medizin auf den Einsatz von Medikamenten, die die Ursache der Erkrankung, den Dopaminmangel im Gehirn, ausgleichen sollen. Eine weitere Säule der Parkinson-Therapie sind die ergänzenden Therapien. Bei ihnen spielt Aktivierung eine zentrale Rolle: Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und andere Angebote zielen darauf ab, die Betroffenen wieder in Bewegung zu bringen.

Dass es ein Leben auch mit Parkinson gibt, darauf möchte der Welt-Parkinson-Tag hinweisen, der ein öffentliches Signal gegen die Resignation sein soll. „Je mehr wir uns öffnen und die Gesunden teilhaben lassen, umso mehr verliert Parkinson seinen Schrecken“, so der von Parkinson- Betroffene Jürgen Mette. Die allgemeine Öffentlichkeit über die Krankheit aufzuklären ist ein Anliegen des Welt-Parkinson-Tages, die  Betroffenen über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zu informieren, ein weiteres.

 

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