Betriebs- und Haushaltshilfe
Betriebs-/Haushaltshilfe
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Keine Extra-Zahlungen leisten

Gewährt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) Betriebs- oder Haushaltshilfe, ist in bestimmten Fällen vom Versicherten eine gesetzliche Zuzahlung zu leisten. Weiteren Zahlungsforderungen, die vereinzelt von Vertragspartnern geltend gemacht werden, muss nicht nachgekommen werden.

Zuzahlungen werden direkt von SVLFG eingezogen

Versicherte müssen sich beispielsweise nach einem Arbeitsunfall oder nach dem Tod eines Landwirts an den Kosten für eine Betriebs- oder Haushaltshilfe beteiligen. Der Zuzahlungsbetrag wird von der SVLFG im Bewilligungsbescheid mitgeteilt und direkt von ihr eingezogen.

Bei unberechtigten Forderungen SVLFG informieren

Darüber hinaus dürfen von den gestellten Einsatzkräften und den beauftragten Organisationen keine weiteren Forderungen erhoben werden. Diese sind nicht rechtens und damit nichtig. Vereinzelt ist der SVLFG bekannt geworden, dass Vertragspartner oder gestellte Ersatzkräfte dem Leistungsempfänger Anfahrtskosten, Stallzulagen, Verpflegungskosten oder Vermittlungspauschalen in Rechnung gestellt haben. Solche Kosten hat die SVLFG jedoch in den Verträgen mit ihren Leistungserbringern ausdrücklich ausgeschlossen. Die beauftragten Organisationen sind zudem verpflichtet, die Leistungen ohne Unterschiede in Hinsicht auf bestehende Mitgliedsverhältnisse wahrzunehmen.

Versicherte, die dennoch mit einer derartigen unberechtigten Forderung konfrontiert werden, sollten die SVLFG darüber informieren. Die wird dies mit dem Vertragspartner klären.

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